what lies beside the hate

 

Kategorie/Category: Installation

Beteiligte/Participants: Carolina Arandia, Laura Brechmann, Maria Huber

Aufführungsort/Location: Prototyp (garden house)

Wann/When:
Freitag 30.10.2020 15:30-18:00
Samstag 31.10. 16:00-22:00
Doodle

Personenzahl: 1 per Slot

Dauer/Duration: durational, 30 min. Slots

Sprache/Language: English

Beschreibung/Description: 

“What Lies Beside the Hate” versteht sich als performatives
Rechercheprojekt, das sich dem Thema Hass durch die Erforschung
von Hassobjekten (im Sinne gehasster Objekte) und der mit ihnen
verbundenen Geschichten annähert. Durch eine Kombination aus
Objekttheater, Performance und Tanz wird das Publikum in unseren
eigenen “Ort der Dunkelheit” eingeführt. In intimem Rahmen
erforschen wir das menschliche Herz als uneinsehbaren und
unberührbaren Raum wo negative Gefühle wie Wut, Neid oder Hass
entstehen, aber auch Freude, Glück und Liebe (Hannah Arendt).
Der Ausgangspunkt für dieses Projekt war eine simple und doch sehr
weitreichende Frage: “Was ist unsere persönliche Beziehung zu Hass?”.
Die Performance will letztendlich Raum schaffen für Geschichten,
die wir im Laufe der Recherche zusammengetragen haben, unsere
eigenen im Probenprozess freigelegten Hassmomente, sowie neue
Objekte und Assoziationen, die erst gemeinsam mit dem Publikum
entstehen können.
“What Lies Beside the Hate” fragt: Ist es möglich und ist es sinnvoll
diesen sehr persönlichen Hassgefühle kreativ nachzugehen? Wie
beeinflusst die zunehmende Präsenz von “Hate Speech” und digitalem
Hass (Trolle, Shitstorms, Cybermobbing) unser Zusammenleben als
europäische Gesellschaft? Sind persönlicher und entpersonalisierter
Hass verwandt? Kann der Versuch einer “Wieder-Personalisierung”
als politischer Akt verstanden werden?